Was ist die Spiraldynamik?

Wir bewegen uns nicht automatisch richtig, auch wenn sich die Bewegungen für uns gut anfühlen. Gehen, Greifen, Abrollen, Bücken, Heben sind alltägliche Bewegungen, die aber ein hohes Mass an Bewegungskoordination verlangen. Ist diese nicht ausreichend vorhanden, schaden wir uns mit diesen Bewegungen auf lange Zeit. Der Verschleiss ist vorprogrammiert. Mit der Spiraldynamik erreichen wir wieder eine bestmögliche Belastungsverteilung unserer alltäglichen Bewegung. So können wir Gelenkverschleiss und Schmerzen entgegenwirken, Operationen verhindern oder auf längere Zeit hinausschieben. Die Spiraldynamik ist sinngemäss auch eine Spiraltherapie. Sie ist eine Bewegungslehre, die sich der verschiedensten Techniken und Methoden der Physiotherapie bedient. Dabei zeigt uns der spiralige Aufbau unseres Körpers den roten Faden für gesunde und richtige Bewegung. Denn unsere Knochen, Bänder, Gelenke und Faszien sind im Körper spiralförmig verschraubt. Daraus lässt sich die ideale Belastung ableiten. Die Spezialistin in der Praxis für Physiotherapie in Zürich, Oerlikon, Seebach oder Stauffacher hilft dabei gerne.

Unterschied zwischen Physiotherapie und Spiraldynamik

Spiraldynamik setzt die Priorität in der Verbesserung der alltäglichen Bewegung. Konkret bedeutet das, dass man bei der Behandlung übt, seine Alltagsbewegungen korrekt auszuführen. Dabei ist der Patient der Hauptdarsteller und die Therapeutin nur die Regisseurin. Man lernt diese optimierten Bewegungen dann im Alltag möglichst oft umzusetzen. Außerdem ist das Ziel in der Praxis in Höngg, Altstetten, Wiedikon oder Stauffacher, für Ganzheitlichkeit und Nachhaltigkeit zu sorgen. Aus diesem Grund erklärt die Therapeutin auch die Zusammenhänge mit den Gelenken und wie wichtig diese sind, um die Ursache der Beschwerden komplett anzugehen. In der Spiraldynamik wird mit Polen gearbeitet, die über Strukturen und Bewegungsgesetze miteinander kommunizieren. Zum Beispiel Fuss- und Hüftgelenk. Muskel und Bänder, die dem Gesetz der spiraligen Verschraubung gehorchen, verbinden sie. Ein wichtiger Aspekt des Konzepts ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Wenn der Patient einmal die richtige Bewegung gespürt hat, besteht der nächste Schritt darin zu üben, wie die Therapeutin für Spiraldynamik erklärt. Dann geht sie bei der Behandlung in die Tiefe, das heisst, sie arbeitet mit Bändern, Muskeln und Knochen, so dass der Patient in seiner körperlichen Empfindung mehr und mehr Freiheit und Beweglichkeit erhält.

Konzept der Spiraldynamik

Spiraldynamik ist ein anatomisch begründetes Konzept menschlicher Haltungs- und Bewegungskoordination. Im Vordergrund stehen weniger isolierte Manipulationen oder Techniken als vielmehr ein dreidimensionales und dynamisches Gesamtverständnis des menschlichen Bewegungsapparates, von welchem sinnvolle Maßnahmen durch die Therapeutin, etwa in Wird, Ausserwihl, Enge, Wollishofen oder Stauffacher, abgeleitet werden können. Dem Konzept der Spiraldynamik liegt ein einfaches, diagnostisches und darauf aufbauendes therapeutisches Prinzip zugrunde. Anatomisch funktionelle Koordinationsprinzipien sind definierbar. Eines dieser Grundprinzipien ist die dreidimensionale spiralige Verschraubung, erkennbar beispielsweise an der Morphologie des menschlichen Fusskelettes, der Anordnung der Kreuzbänder im Kniegelenk, der Aussenrotationsdominanz von Hüftbeugern und -streckern, dem spezifischen Verlauf des Musculus sartorius, den dreidimensionalen Bewegungsfunktionen von Wirbelsäule und Brustkorb. Im Vergleich zu anderen diagnostischen und therapeutischen Konzepten bietet das spiraldynamische Modell die Möglichkeit, das Normale und Gesunde zu definieren sowie eine wirklich dreidimensionale Arbeitsweise unter Berücksichtigung aller sechs Freiheitsgrade, 3D-Rotation und 3D-Translation, zu entwickeln. Die Bewegungsfunktionen des Körpers werden als Ganzes verständlicher und dadurch einer gezielten Intervention zugänglich, z.B. durch eine Gangschulung. Die Koordinationsprinzipien sind in der Therapie, im Training und im Alltag wirksam und anwendbar. Kernelemente des methodischen Vorgehens mit PatientInnen sind erkenntnisorientieres Verstehen, dreidimensionale Wahrnehmungsschulung sowie eigenverantwortliche Integration in den Alltag. Anwendungsschwerpunkte sind konservative Orthopädie, funktionelle Rehabilitation, Sportphysiotherapie, Haltungsschulung, Bewegungstraining sowie die psychomotorische Entwicklung des Kindes.